PPC (Pay Per Click)



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Google adsense

Google AdSense ist ein Online-Dienst des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc., der Werbung auf Websites außerhalb der hauseigenen Angebote darstellt. Kern des Werbedienstes ist ein Algorithmus, der bei der Auswahl der Werbung die Inhalte der Zielwebseite berücksichtigt. Der Dienst wurde am 18. Juni 2003 gestartet und verfügte zehn Jahre später über zwei Millionen Publisher. Alleine im Jahr 2012 wurden an die AdSense-Teilnehmer weltweit über 7 Milliarden Dollar (entspricht 6,4 Milliarden Euro) ausgeschüttet.

 

Im August 2009 öffnete sich der Anbieter Google für externe Angebote, zunächst allerdings nur in den Vereinigten Staaten. Erst seit Frühjahr 2010 können auch in anderen Ländern mehrere Websites als sogenanntes "Netzwerk" hinzugefügt werden, dessen Werbeflächen sich zentral verkaufen lassen. Interessenten müssen hierfür ein Mindestmaß an Sicherheit, inhaltlicher Qualität und Geschwindigkeit erfüllen. Der Schritt stand im Zusammenhang mit der Einführung der sogenannten Ad Exchange: Einer Plattform, auf der Werbeplätze im Rahmen einer Auktion vergeben werden. Beide Neuerungen wurde nach Übernahme von DoubleClick durch Google ein Bestandteil von AdWords.

 

Ebenfalls 2010 war AdSense Gegenstand einer Kontroverse zwischen den IT-Konzernen Google und Apple. Nach einem Software-Update häuften sich Berichte, Anzeigen aus dem AdSense-Netzwerk würden im Safari unter Mac OS X Snow Leopard nicht mehr dargestellt, während sie in anderen Browsern wie beispielsweise Firefox oder Chrome auf denselben Computern weiterhin sichtbar seien. Die Ursache für das Problem konnte nicht abschließend geklärt werden, jedoch wurden Anzeigen auf betroffenen Systemen später wieder fehlerfrei angezeigt.

 

 

Google AdSense wählt Anzeigen passend zum Inhalt der Webseite aus, auf der sie dargestellt werden sollen. Zu diesem Zweck untersucht ein Webcrawler das entsprechende Angebot, wie es auch bei der Indexierung einer Website für die Suchmaschine Google der Fall ist. So ist es zum Beispiel wahrscheinlich, dass auf einer Website über Fotografie auch Anzeigen aus diesem Themenbereich dargestellt werden. Neben dem inhaltlichen Kontext unterstützt AdSense auch das interessenbezogene Targeting anhand des individuellen Profils eines Besuchers der Webseite beziehungsweise Anzeige. Seit 2010 unterstützt Google das sogenannte Remarketing oder Retargeting als Alternative zu inhaltsbezogenen Anzeigen. Kommen für einen Platz mehrere Anzeigen zur gleichen Zeit infrage, so wird in einer Auktion entschieden, welche Anzeige den Vorzug erhält. Dabei gewinnt stets die Anzeige mit den höchsten Umsätzen pro Einblendung, das heißt auch den höchsten Einnahmen für den AdSense-Partner.

 

Technisch erfolgt die Integration von Anzeigen in eine Website über JavaScript. Google nennt dem AdSense-Partner einen individuellen Code, der in die Kopfzeile des Angebots übernommen werden muss – die Skripte selbst verbleiben auf den Servern von Google. Anzeigen können sowohl in ihrem Format, als auch der Darstellung über sogenannte Templates gestaltet werden. Sie dienen in der Regel vor allem dazu, Anzeigen farblich an das Aussehen einer Website anzupassen. Farben und weitere Parameter können sowohl über Kontrollzentrum von AdSense, als auch die Google AdSense API geändert werden. Seit August 2013 unterstützt Google die Verwendung von Anzeigen, deren Darstellung sich automatisch je nach eingesetztem Gerät verändert. Dadurch lassen sich mehrere Größen für Anzeigen definieren, um eine optimale Darstellung beispielsweise auf Smartphones und Tabletcomputer zu erreichen.

 

 

Für die Aufnahme einer Website in Google AdSense muss diese die Richtlinien des Programms akzeptieren. Diese beinhalten beispielsweise das Verbot, Besucher gezielt zum Klick auf bestimmte Anzeigen aufzufordern, um künstlich höhere Einnahmen zu generieren. Außerdem ist die Integration von AdSense auf Seiten verboten, welche bestimmte Inhalte anbieten, die beispielsweise pornografischer Natur sind oder mit dem Verkauf alkoholischer Getränke in Verbindung stehen. Die Schaltung von AdSense in Internetforen ist gestattet, solange die Anzeigen nicht mit regulären Beiträgen verwechselt werden können. Insgesamt dürfen auf einer Website nicht mehr als drei Anzeigen- und drei Linkblöcke eingebaut werden.

 

Google überprüft die Einhaltung der Richtlinien nach eigenen Angaben sowohl automatisiert als auch durch personenbezogene Zugriffe. Im Falle eines Verstoßes kann das AdSense-Konto ganz oder teilweise gesperrt werden, eine Reaktivierung ist nach Beseitigung der Probleme nur in Form eines erneuten Antrags auf Zulassung zu AdSense möglich.

 

 

Die Werbetreibenden gewinnt Google über AdWords. Von den Einnahmen, die ein Werbetreibender dort für eine Anzeige entrichtet, wird nur ein Teil an den Betreiber der Website ausgezahlt, auf der AdSense eingebunden wurde. Die Differenz wird durch Google als Provision für die Vermittlung der Anzeige und den Betrieb des Netzwerks einbehalten. Die Einnahmen einer Einblendung beziehungsweise eines Klicks über AdSense können aufgrund der Auktion von Anzeigen in AdWords nur schwer abgeschätzt werden, weshalb das gesamte Modell immer wieder als intransparent bewertet wurde. Erst im Mai 2010 veröffentlichte Google offizielle Angaben, wonach für Werbung in Suchergebnissen 51 Prozent des Umsatzes und für andere Anzeigen, die über die Werbeplattform ausgeliefert werden, 68 Prozent des Umsatzes werden an die AdSense-Partner ausgeschüttet werden.

 

Hier gehts zur Anmeldung / Registrierung von Google AdSense 

 

 



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